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Neubau von Streichinstrumenten

Ein gutes Streichinstrument entsteht in reiner Handarbeit. Rund 150 einzelne Schritte in mehr als 200 Arbeitsstunden sind nötig, bevor aus Ahorn, Fichte und Ebenholz eine Geige oder Bratsche entstanden ist.

Neue Instrumente werden nach dem Vorbild historischer Modelle angelegt oder komplett neu entworfen. Die Grundlagen stammen von Geigenbauern wie Stradivari, Amati, Guarneri und Stainer, an denen sich moderne Werkstätten bis heute orientieren. Auch Sonderanfertigungen wie Geigen für Linkshänder sind möglich und wurden hier bereits gebaut. Dabei wird der jeweilige Instrumentalist soweit wie möglich in die Arbeiten einbezogen.

Entscheidend für die Qualität beim Neubau ist neben der handwerklichen und künstlerischen Leistung die Wahl des Holzes. Die in der Geigenbauwerkstatt Elisabeth Marx verwendete Fichte wurde in den Tiroler Alpen geschlagen, wo sich als Tonholz besonders geeignete Bäume finden. Der Bergahorn stammt aus verschiedenen europäischen Regionen. Jedes Stück wird sorgfältig ausgesucht und über Jahre gelagert, bevor es verwendet wird.